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Aktuelles

Wunderschoenes Oaxaca und En Via Foundation

Eine Woche ist es her, dass wir im Hostel Casa Angel in Oaxaca das erste Mal angekommen sind und es hat eine ganze Woche gedauert, bis wir es ueber das Herz bringen, diese Stadt wieder zu verlassen. Hier ist so ein unglaublich grosses Angebot an Aktivitaeten, Kultur, Café's und Restaurants etc., dass man jeden Tag aufs Neue das Gefuehl hat, man verpasst was, wenn man heute faehrt.

Aber gut... was ist eine Reise schon, ohne REISEN. Also geht es heute Nacht mit dem Nachtbus auf die 10 Stuendige Busfahrt nach Puerto de Escondido. Strand, Surfen - endlich. Ein guter Trost.


Hier haben wir unglaublich viel erlebt, insbesondere viel Herzlichkeit, aber auch grosse Armut auf den Strassen. Ein Musiker hat uns in der Bar gestern Nacht einfach eine CD geschenkt - super cool. Sabby, die hier im Hostel arbeitet und gerne Fotografie in Deutschland studieren moechte, hat uns gebeten ihr fuer einen Wettbewerb bei der Auswahl der besten 10 Fotos aus ihrem Ensemble zu helfen und am Ende durften wir uns eines ihrer Fotos fuer uns aussuchen. "Kleinigkeiten", die die Reiseerfahrung ganz gross werden lassen.

 

Ganz gross-artig war auch unsere  Bike-Tour bei Nacht hier. Dreimal die Woche treffen sich die Einheimischen und Gaeste zur Bike-Tour durch Oaxaca, einer faehrt mit einer fetten Musikanlage vorne weg und 30 bis 40 Leute folgen. Darunter waren am Mittwochabend Waldemar und ich. Die Freude, der Spass, die positive Atmosphaere der vielen gluecklichen Menschen und der windigen Nacht haben bis in den Magen runter gekribbelt - Reisen. Ja.

 

Zwei Tage haben wir uns auf Anraten unseres mexikanischen AirBnB Hosts aus Puebla auf den Weg in den Norden gemacht - nach Ixtlán. Dieser Ort ist eher bei Mexikanern auf der Agenda und so war dies eine sehr lokale Erfahrung. Auf gut Glueck sind wir mit dem Bus nach Ixtlán in eine Ecoturismus - Anlage gefahren. Am Ende gab es nicht nur Platz in der Anlage ("hospedaje - si" waren wunderbare Worte nach der zweistuendigen Busfahrt), sondern wir waren eine Nacht lang auch die Einzigen. Mitten im Wald. Aber auch mit Kaminfeuer in unserer Huette. Wir sind viel gewandert und sind nunmehr mit jeder Muecke und einigen Bremsen im Walde per du. Doof, dass die kein Deutsch verstehen und uns trotz mehrmaliger Unerlassungs-Aufforderung trotzdem weiter gestochen haben.

 

Ein weiteres Highlight der letzten Woche war unser Besuch der En Via Foundation, einer Organisation, die Mikrokredite an Frauen in der Umgebung vergibt und so versucht, den Kreislauf aus der Armut zu durchbrechen. Diese Aktion verdient aber ein eigenes Kapitel und so soll an dieser Stelle erstmal nur Werbund fuer diese wundervolle Organisation erfolgen: http://envia.org/

 

Die letzten zwei Tage hat sich im Hostel eine super nette, internationale Truppe zusammengefunden und so sind wir gestern mit drei Taxis und 14 Leuten aus aller Welt Richtung Hieve de Agua gefahren. WOW! Ich kann nicht verstehen, dass dies kein 8. Weltwunder ist. Es handelt sich dabei um Quellen, in den man Schwimmen kann und dabei das Gefuehl hat, man ist am Abgrund der Welt. Zudem gibt es einen Wasserfall, der ueber die Jahrtausende Steinformationen geformt hat, die ebenso wie ein Wasserfall wirken. Bilder folgen, es war der Wahnsinn. Unbeschreiblich schoen.

 

So mit o. Hier am Computer schwirren wieder unzaehlige Muecken rum. Dieses Mal sprechen sie zapothekisch und deswegen mache ich mich ab, mit einem letzten Gruss aus einer Stadt, die Waldemar und mir sehr ans Herz gewachsen ist.

 

Adiós amigos!

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